Ob Baujahr 1965 oder 1995 — das Baujahr allein entscheidet nicht. In vielen Bestandsgebäuden arbeitet die Wärmepumpe mit dem, was schon da ist.
MACHBARKEIT IM BESTAND
Ihr Haus muss kein Neubau sein
Mit Heizkörpern, im Bestand — was beim Umstieg wirklich zählt.
Viele schließen die Wärmepumpe für ihr Haus von vornherein aus — weil sie glauben, dafür brauche es einen Neubau oder milde Winter. Das stimmt in den meisten Fällen nicht, denn eine Wärmepumpe kann auch mit den vorhandenen Heizkörpern im Bestand heizen. Hier finden Sie die Antworten zu den Fragen, die beim Umstieg wirklich zählen.
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DER EINWAND
Geht das in einem Haus wie meinem?
Der häufigste Grund, eine Wärmepumpe von vornherein auszuschließen.
Auch im Bestand
Kein Umbau nötig
Die vorhandenen Heizkörper reichen in vielen Fällen aus, ein größerer Umbau ist meist nicht nötig.
Ein Termin klärt es
Ob es bei Ihnen passt, sagt kein Vorurteil, sondern ein kurzer Check durch den Installateur — meist im Erstgespräch.
KURZ ERKLÄRT
Auch mit Heizkörpern
Der Mythos hält sich hartnäckig: Mit Heizkörpern gehe das nicht. Drei Gründe, warum das zu kurz greift.
Niedrigere Vorlauftemperatur reicht oft
Moderne Wärmepumpen arbeiten heute effizient auch bei den Vorlauftemperaturen, die klassische Heizkörper brauchen.
Größere Heizkörper statt neuer Boden
Passt die Auslegung nicht ganz, tauscht man einzelne Heizkörper — deutlich weniger Aufwand als ein Umbau des gesamten Heizsystems.
Die Heizlast entscheidet, nicht das Bauchgefühl
Der Installateur berechnet die tatsächliche Heizlast Ihres Hauses — das ist verlässlicher als jede Faustregel.
Bei starker Kälte lässt die Leistung nach — richtig ausgelegte Wärmepumpen heizen trotzdem zuverlässig weiter.
MACHBARKEIT
Und bei echtem Frost?
Weit verbreiteter Zweifel
„Bei starker Kälte fällt sie doch aus"
Vorteile
- Ältere Modelle hatten hier tatsächlich Grenzen
- Der Eindruck stammt oft aus dieser Zeit
Heutiger Stand der Technik
Moderne Wärmepumpen sind für Österreich ausgelegt
Vorteile
- Zuverlässiger Betrieb auch deutlich unter null Grad
- In Österreich seit Jahren in großer Zahl im Einsatz
- Auslegung durch den Installateur auf Ihr Klima und Ihr Haus
DER RICHTIGE ZEITPUNKT
Warten, bis der alte Kessel ausfällt?
Ein Heizungstausch lässt sich planen — ein Ausfall nicht.
01
Vorher entscheiden
Wer den Wechsel durchdenkt, bevor die alte Heizung streikt, hat die Wahl — nicht den Zeitdruck.
02
Angebote vergleichen
Ohne Termindruck lassen sich mehrere Fachbetriebe und Lösungen in Ruhe gegenüberstellen.
03
Förderungen mitplanen
Der Förderantrag gehört vor die Beauftragung — auch das braucht Vorlauf statt Eile.
SANIERUNG & ERBSCHAFT
Ein altes Haus übernommen?
Eine Entscheidung für zwanzig Jahre
Die Heizung ist die teuerste Entscheidung beim Übernehmen eines alten Hauses — und die einzige, die jeden Monat sichtbar wird.
Unabhängig vom bisherigen System
Ob bisher Öl, Gas oder Nachtstrom — der Umstieg ist unabhängig vom bestehenden Kessel möglich.
Kühlt im Sommer gleich mit
Wer ohnehin neu plant, bekommt mit derselben Anlage auch die Sommerkühlung dazu.
IM BETRIEB
Kein Öl, kein Gas, keine Pellets
Kein Tankwagen, keine Lieferung, kein Preisschock im nächsten Winter.
Wärmepumpe
Strom statt Lieferung
Vorteile
- Kein Tank, keine Lieferung, kein Lagerplatz nötig
- Unabhängig von Öl-, Gas- und Pelletspreisen
- Ein Teil des Stroms lässt sich mit PV selbst erzeugen
Öl-, Gas- oder Pelletsheizung
Abhängig von Lieferung und Weltmarkt
Vorteile
- Der Preis schwankt mit dem Markt für Öl, Gas oder Pellets
- Lieferung und Lagerung nötig
- Versorgungsengpässe möglich
BEISPIELRECHNUNG
Was kostet der Betrieb bei einem konkreten Haus?
Keine Pauschalzahl: Wir rechnen an einem echten Beispiel vor, was Heizen mit der Wärmepumpe im Jahr kostet.
Die Werte gelten für das gezeigte Beispiel. Was der Betrieb bei Ihnen kostet, hängt von Haus, Stromtarif und Anlagenauslegung ab und wird vom Installateur berechnet.
DER RICHTIGE START
Drei Fragen für den Installateurstermin
Die meisten informieren sich zuerst beim Installateur — gut vorbereitet bringt das Gespräch mehr.
01
Geht das mit meinen Heizkörpern?
Die Antwort hängt von der Heizlast Ihres Hauses ab, nicht vom Baujahr allein.
02
Was kostet der Betrieb bei meinem Haus?
Eine seriöse Antwort braucht Ihre Verbrauchsdaten — keine Pauschalzahl.
03
Wer kümmert sich um den alten Kessel?
Von der Demontage bis zur Entsorgung — am besten alles aus einer Hand.
Unverbindlich, herstellerunabhängig, aus geprüften Fachbetrieben in ganz Österreich.
AUSBLICK
Und im nächsten Sommer?
Winter
Heizt zuverlässig
Vorteile
- Auch bei Frost
- Auch mit Heizkörpern
- Unabhängig von Öl, Gas und Pellets
Sommer
Kühlt dasselbe Haus
Vorteile
- Ersetzt die Klimaanlage
- Kein zusätzliches Außengerät nötig
- Ein System, ganzjährig im Einsatz
Mehr zur Kühlfunktion: Kühlen mit der Wärmepumpe
WARUM WÄRMEPUMPE AUSTRIA
Neutral. Geprüft. Unabhängig.
Herstellerunabhängig
Wir vertreten die Branche – nicht eine einzelne Marke.
Geprüfte Installateure
Fachbetriebe aus unserer Profisuche kennen sich mit Förderung & Umsetzung aus.
Klare Orientierung
Verständliche Infos statt Fachchinesisch – bevor Sie sich entscheiden.
HÄUFIGE FRAGEN
Machbarkeit im Bestand
— die wichtigsten Fragen
Ein erster Überblick. Für Details zu Ihrem konkreten Haus hilft Ihnen Ihr Installateur weiter.
Funktioniert die Wärmepumpe mit meinen Heizkörpern?
Ja, in vielen Bestandshäusern arbeitet die Wärmepumpe mit den vorhandenen Heizkörpern. Ob das bei Ihnen passt, klärt eine kurze Heizlastberechnung durch den Installateur.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch bei Minusgraden?
Ja, wenn sie richtig ausgelegt ist. Die Leistung sinkt bei sehr niedrigen Temperaturen etwas, moderne Geräte sind aber für den österreichischen Winter dimensioniert und heizen auch bei starkem Frost zuverlässig weiter.
Wie lange dauert der Umstieg von der alten Heizung?
Das hängt vom Einzelfall ab — von der Beratung bis zur Inbetriebnahme sind mehrere Wochen realistisch. Wer frühzeitig plant, statt auf den Ausfall zu warten, hat mehr Spielraum bei Terminen und Angeboten.
Was passiert mit meinem alten Öl- oder Gaskessel?
Viele Fachbetriebe bieten die Abwicklung aus einer Hand an — von der Demontage über die Montage bis zur fachgerechten Entsorgung. Fragen Sie das gezielt im Erstgespräch ab.
Wie viel kostet der Betrieb wirklich?
Das hängt von Haus, Stromtarif und Anlagenauslegung ab. Die Beispielrechnung weiter oben zeigt an einem konkreten Haus, womit Sie rechnen können.
Ist eine Wärmepumpe auch im Altbau förderfähig?
Grundsätzlich ja — die genauen Bedingungen sind von Bundesland und Programm abhängig. Ihr Installateur kennt die aktuell gültigen Förderungen aus der Praxis.