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Häufig gestellte Fragen zum Thema Wärmepumpen

Häufig gestellte Fragen zur Wärmepumpe

Ist eine Wärmepumpe umweltfreundlicher als andere Heizsysteme?

Wärmepumpen haben das größte CO2-Einsparpotenzial aller Heizsysteme und sind im Betrieb vor Ort komplett emissionsfrei.

Eine Wärmepumpe wandelt die in Luft, Wasser und Erdreich gespeicherte Energie in Heizwärme um. Strom wird bei Wärmepumpen nur als Antriebsenergie für den Kompressor genutzt, geheizt wird überwiegend mit Umweltwärme. Aus 1 kWh Strom werden so etwa 3 bis über 4 kWh Heizwärme. Übrigens: Die Wärmepumpe nutzt die Umweltenergie auch zur Warmwasserbereitung und optional auch zum Kühlen.

Funktionieren Wärmepumpen auch im tiefsten Winter?

Selbst in Luft mit Minusgraden steckt noch ausreichend Energie. Diese Umweltenergie pumpt die Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau, um sie für Heizzwecke nutzbar zu machen. Auch bei Außentemperaturen von – 20°Celsius kann man z.B. mit Luft/Wasser-Wärmepumpen noch problemlos heizen.

Welche Wärmepumpen werden gefördert?

Alle Wärmepumpen, die das EHPA Gütesiegel tragen kommen in Österreich für eine Förderung in Frage. Gefördert werden Wärmepumpen sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Neben den Fördermöglichkeiten, die von Bundesseite angeboten werden, gibt es Landesförderungen und auch einige Stromanbieter versüßen ihren Kunden die Anschaffung einer Wärmepumpe. Zum einen durch Zuschüsse und zum anderen durch vergünstigte Stromtarife für Wärmepumpen.

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Wie hoch sind die Betriebskosten einer Wärmepumpe?

Dies hängt vom Typ der Wärmepumpe ab sowie von der zu beizenden Wohnfläche, der Dämmung sowie dem gewählten Stromtarif. Einen guten ersten Eindruck liefert Ihnen unser online Heizkostenrechner.

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Wie hoch sind die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe?

Das hängt wiederum ebenfalls vom Typ der Wärmepumpe ab. Auch hier kann Ihnen unser Heizkostenrechnern eine erste Einschätzung liefern.

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Wie wird eine Wärmepumpe gewartet?

Im Prinzip ist eine Wärmepumpe praktisch wartungsfrei. Kosten für Abgasüberprüfung oder das Kehren des Kamins fallen aufgrund des fehlenden Verbrennungsvorgangs nicht an. Dennoch schadet es nicht, jede Wärmepumpe alle paar Jahre von einem Fachmann in Augenschein nehmen zu lassen.

Welche Quelle für die Wärmepumpe ist die beste?

Das hängt ganz von den jeweiligen Gegebenheiten und Ansprüchen ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Jede Wärmepumpenquelle hat ihre Vor- und Nachteile.

Erde

Vorteile

  1. Geringere Temperaturschwankungen und höhere durchschnittliche Quellentemperaturen
  2. Geringe Schallemissionen
  3. passive Kühlung möglich
  4. Keine Baugenehmigung bei Flachkollektoren erforderlich
  5. Geringer Platzbedarf bei Tiefsonden

Nachteile

  1. Tiefsonden: höhere Investitionskosten als bei Luft/Waser-Wärmepumpen durch Bohrkosten
  2. Flachkollektoren: höherer Platzbedarf

Wasser

Vorteile

  1. Hohe Effizienz durch höhere Quellentemperatur
  2. Geringe Schallemissionen
  3. passive Kühlung möglich
  4. Gute Voraussetzungen im Klagenfurter Stadtgebiet
  5. Geringe spezifische Investitionskosten bei größeren Anlagen

Nachteile

  1. Höhere spezifische Investitionskosten bei kleineren Anlagen
  2. Wasserrechtliche Genehmigung erforderlich

Luft

Vorteile

  1. Geringe Investitionskosten und Installationsaufwand
  2. Luft als Wärmequelle steht praktisch unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung
  3. Keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich
  4. Ausführung in Split-Bauweise oder als Monoblock möglich
  5. Split-Wärmepumpen sind reversibel und somit auch zum Kühlen im Sommer geeignet

Nachteile

  1. geringere Wärmequellentemperaturen als bei Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen

Welche Wärmepumpe eignet sich am besten für die Heizungssanierung?

Je nach der örtlichen Gegebenheit und dem „Bauwillen“ des Hausbesitzers kommen für eine Heizungssanierung sämtliche Arten der Wärmepumpentechnik in Frage.

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Was hat es mit der Jahresarbeitszahl (JAZ) auf sich?

Die Jahresarbeitszahl stellt das Verhältnis zwischen eingesetzter Strommenge zur damit erzeugten Wärmemenge einer Wärmepumpe dar. Die JAZ bezieht sich dabei auf den Jahreswert und stellt die wichtigste Kennzahl zur Einschätzung der Effizienz einer Wärmepumpe dar.

Muss die gesamte Heizungsinstallation für den Betrieb einer Wärmepumpe geändert werden?

In der Regel müssen an der bestehenden Heizungsinstallation nur geringe Änderungen vorgenommen werden. Schließlich muss das Heizsystem zur ausgewählten Wärmepumpe passen. Meistens ist es nur die Heizungsumwälzpumpe, die ausgetauscht werden muss. Die vorhandenen Heizkörper lassen sich problemlos weiter nutzen und erfordern nicht unbedingt einen Austausch. Vor allem bei überdimensionierten Heizkörpern ist die Umstellung auf Niedertemperatur-Heizsysteme ohne großen Aufwand möglich.

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Wo kann ich Fachbetriebe für Wärmepumpen finden?

Mit unseren Profisuche finden Sie den idealen Partner für Ihr Wärmepumpenprojekt.

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