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Fachartikel

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2024

Die Zukunft der Sanierung mit Wärmepumpen

Die Nachfrage nach Wärmepumpen hat im zweiten Halbjahr 2024 spürbar zugenommen, und es ist offensichtlich: Förderungen und verbesserte Rahmenbedingungen zeigen Wirkung. Insbesondere im Bereich der Sanierung sind Wärmepumpen gefragter denn je. Auch dank der geänderten Fördervoraussetzungen für Wärmepumpen mit der Vorlauftemperatur von 55 °C.

Wärmepumpen im Aufbruch

Die laufende Entwicklung und Anpassung der Wärmepumpentechnologie ist entscheidend für die Zukunft des Heizens und Kühlens in Österreich. Innovative Ansätze und die Einhaltung künftiger Regulierungen sind notwendig, um die Klimaziele zu erreichen und die Wärmewende nachhaltig voranzutreiben. Mit Anpassungen an die Marktentwicklungen und einer Vielzahl neuer Lösungen bleibt die Wärmepumpe eine Schlüsseltechnologie der Energiewende.

Nachhaltige Klimatisierung

Im Zeitraum von Jänner bis September 2024 liegt der Absatz bei Wärmepumpen noch 9,34 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dennoch wird erwartet, dass der Gesamtabsatz des heurigen Jahres jenen von 2023 übertrifft. Die Wärmepumpe bleibt die bevorzugte Heizungsart in Österreich, insbesondere bei der Heizungssanierung. Immer mehr an Bedeutung gewinnt die Kühlfunktion der Wärmepumpe, die sie zu einer noch vielseitigeren und nachhaltigen Lösung für moderne Wohn- und Geschäftsgebäude macht.

F-Gase | EU geht von falschen Werten aus

In einem Interview erklärt Verbandspräsident Richard Freimüller, warum der Zug in Richtung natürlicher Kältemittel zu schnell fährt – und die Energiewende bremsen könnte.

Wachstumsimpulse im Großhandel sorgen für positiven Ausblick

Der Absatz im ersten Halbjahr 2024 liegt um 29,1 Prozent hinter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz des Absatzrückgangs bleibt die Wärmepumpe die bevorzugte Heizungsart in Österreich, vor allem in der Heizungssanierung.

Wärmepumpen im Smart-Grid

Wärmepumpen fungieren als flexible Verbraucher, die überschüssigen Strom in Form von Wärme speichern und diesen bei Bedarf nutzen können. Durch gezieltes Abschalten können sie zudem dazu beitragen, Verbrauchsspitzen im Stromnetz zu glätten. Dieses Lastmanagement mit Wärmepumpen hat sich als energieeffizient erwiesen und fördert die Integration von Strom- und Wärmesektor, reduziert die Abhängigkeit von Importen und trägt aktiv zum Klimaschutz bei.

Marktentwicklung innovativer Energietechnologien

Am 19. Juni 2024 präsentierte das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) die Marktzahlen des Jahres 2023. Eine Presseaussendung folgte mit dem Titel „Rückgang bei Wärmepumpen deutlich kleiner als bei Pellets“.

Konsumenten sind die Gewinner

Die Ausbildung der Installateurinnen und Installateure in Österreich befindet sich in Überarbeitung und wird an die aktuellen Anforderungen angepasst.

Mehr Transparenz bei Förderungen

"Wir sehen das größte Problem bei den Förderungen darin, dass niemand den Betrag nennt, ab wann die 75 Prozent Förderung greifen. Es muss transparenter werden und die Menschen müssen sich auskennen, wie hoch die eigene Investition ist und welcher Betrag gefördert wird“, fordert Präsident Freimüller.

8. Internationaler Großwärmepumpen-Kongress
10. und 11. Juni 2024

Wärmepumpen: Energieeffizient als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Die Industrie benötigt etwa ein Viertel des gesamten Energiebedarfs. Davon werden 43 % verwendet, um Temperaturen von bis zu 200 °C bereit zu stellen. Dabei handelt es sich um Temperaturbereiche, welche Wärmepumpen hocheffizient, schadstoff- und CO2-frei bereitstellen können.

Für eine klimaneutrale Industrie muss sowohl die gebäudebezogene Wärmeversorgung als auch die Erzeugung von Prozesswärme auf nachhaltige und erneuerbare Wärmequellen umgestellt werden.

Zukunftssicher und wettbewerbsfähig

Obwohl der österreichische Heizungsmarkt 2023 insgesamt einen Rückgang von rund 25.000 Einheiten verzeichnete, haben Wärmepumpen ihren Marktanteil erneut erhöht, was sie als das führende Heizsystem der Zukunft bekräftigt. Der Gesamtabsatz von Heizungs- und Brauchwasserwärmepumpen von 54.910 Stück im Vorjahr bedeutet gegenüber dem Rekordjahr 2022 ein Minus von 9,02 Prozent. Während die Baubranche schwächelt und die politischen Rahmenbedingungen schwanken, bleiben Wärmepumpen das Zentrum einer klimafreundlichen Energiepolitik.

Auf Heizungstauscher wartet der Förderregen

„Ich habe mir eine langfristige Förderstrategie und Mittel bis 2040 gewünscht, damit Planungssicherheit herrscht. Ich kann daher nur jedem raten, jetzt die Heizung zu tauschen“, sagt der Verbandspräsident Freimüller im Interview mit Marco Riebler, Salzburger Nachrichten, 29. Jänner 2024.

Günstiger und klimaschonender: Wärmepumpen kosten langfristig weniger.

Wärmepumpen kosten langfristig weniger als Gasheizungen, dies zeigt neue Ariadne-Studie des Fraunhofer ISE, in der langfristigen Kosten verschiedener Heiztechniken über 20 Jahre verglichen wurden. In Ein- und Zweifamilienhäusern und bei un- oder teilsanierten Altbauten sind Wärmepumpen umweltfreundlicher und wirtschaftlicher als erneuerte Gasheizungen.

Presse

Ihr Kontakt in die WPA

Ob Experteninterview, Hintergrundgespräch oder aktuelle Fragen rund um die Wärmepumpe – Präsident Richard Freimüller steht gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:
Maria Gabriel, Tel: +43 732 600 300-70
Mail: gabriel@waermepumpe-austria.at

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