Normen und Richtlinien

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Mit 1. Jänner 2023 wurde die ÖNORM H 12828 („Planung von zentralen Warmwasser-Heizungsanlagen mit oder ohne Warmwasserbereitung, Ergänzende Bestimmungen zu ÖNORM EN 12828“) veröffentlicht. Sie ersetzt die ÖNORM H 5151-1 und stellt die nationale Ergänzung zur europäischen Norm EN 12828 dar.

Die für die Wärmepumpen-Branche wichtigsten Änderungen sind, dass die Auslegungstemperaturen keinen empfehlenden, sondern einen zwingenden Charakter besitzen und zwischen Altbau und Neubau / umfassend sanierte Gebäude unterschieden wird.

  • bei Wärmepumpen-Heizungsanlagen in neu errichteten Gebäuden und bei einer umfassenden Sanierung der Gebäudehülle und der Heizungsanlage: Vorlauftemperatur von höchstens 40 °C
  • bei Wärmepumpen-Heizungsanlagen in der Sanierung: Vorlauftemperatur von höchstens 55 °C

Weiters wurde die Auslegung von Wärmebereitstellern und Speichern teilweise wesentlich überarbeitet. Ob bei Wärmepumpen ein Speicher benötigt wird, bzw. wie groß dieser sein muss, wird im Kapitel 8.4 Verzögerungsspeicher beschrieben. Wird ein Speicher für Betriebsunterbrechungen in der Wärmeerzeugung (Abschaltbare Tarife) verwendet, kann dieser Speicher nach der Formel in Kapitel 8.5.3 berechnet werden.

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