Neue Förderungen

Neue umfassende Bundes- und Landesförderungen für Heizungstausch

Das Klimaministerium hat uns über die Entscheidung der UFI-Kommission zu den neuen Bundesförderungen informiert.

  • Eine Beantragung ist ab Anfang 2024 möglich.
  • Es gibt Übergangsregelungen für laufende Verfahren.

 

Förderpauschalen für Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe 16.000 €
    Für Wärmepumpen mit einem Kältemittel mit einem GWP zw. 1.500 und 2.000 wird die ermittelte Förderung
    um 20 % reduziert.
  • Wasser-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe 23.000 €
  • Div. Zuschläge bspw. für Tief-Bohrungen (Bohrbonus) 5. 000€

Förderfähige Kosten

Gefördert werden die Kosten des physischen Geräts (z.B. Wärmepumpe), Planungskosten, Wärmequellenanlagen (Tiefenbohrungen, Erdkollektoren etc. inklusive Grabungsarbeiten), Einbindung ins Heizungssystem, zentrale Heizungsregelung, Speicher, Elektroinstallationen für die Heizung, oder Demontage- und Entsorgungskosten für außer Betrieb genommene Kessel- und Tankanlage.

Die Gesamtförderung ist mit max. 75 % der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt. Die endgültige Förderungssumme wird nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Endabrechnungsunterlagen ermittelt und ausbezahlt.

Anpassung der zulässigen Vorlauftemperatur bei Wärmepumpen auf 55°C

Für Wärmepumpen wurde eine wichtige technische Änderung beschlossen. Die Begrenzung auf eine zulässige Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems von maximal 40°C entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Die Effizienz der Wärmepumpen hat sich in den letzten Jahren stark verbessert.

Aus diesem Grund werden auch künftig Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen von bis zu 55°C gefördert. Damit wird eine unnötige Einschränkung bei Förderungen für Wärmepumpen behoben!

 

Weitere Informationen lesen Sie im Infoblatt "raus aus Öl und Gas“ für Private.

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