Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz – 1. Monitoringbericht

Vorstellung des ersten EAG Monitoringberichtes

Mit dem EAG-Monitoringbericht 2022 wird ein neues Kapitel im Monitoring der Erneuerbaren geöffnet. Das neue EAG hat die Weichen für eine neue Förderlandschaft und eine neue Integration der Erneuerbaren gesetzt. Den langfristigen Einspeisetarifen, eingebettet in ein Rund-um-Sorglos-Paket, folgt ein neuer marktbasierter Ansatz, bei dem die Anlagenbetreiber auch mehr Verantwortung übernehmen sollen.

In den kommenden Monaten ist mit den ersten Ausschreibungsrunden zu rechnen. Allerdings lassen die Errichtungszeiten darauf schließen, dass die ersten betriebsgeförderten EAG-Anlagen wohl erst im Laufe des Jahres 2024 in Betrieb gehen werden.

Der anhaltende Trend bei den Strommarktpreisen stellt jedoch einen Gamechanger dar. Unter den aktuellen Marktbedingungen brauchen Erneuerbare keine Förderung und im Marktprämiensystem laut EAG würden auch keine Prämien ausbezahlt werden. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass viele Anlagenbetreiber die Bilanzgruppe der OeMAG verlassen, damit einhergehend auch die Förderung ruhend gestellt haben und den Strom selbst vermarkten.

Verglichen mit Ende 2020 haben bis Mitte 2022 rund 2.400 MW an Leistung die OeMAG verlassen, wobei gleichzeitig nur mehr 1.220 MW der verbliebenen 1.880 MW zum Einspeisetarif an die OeMAG geliefert haben. Offen bleibt natürlich die Frage, wie lange die Hochpreisphase anhält und ob die Anlagenbetreiber dann wieder in den Fördervertrag zurückkehren.

Unter folgendem Link finden Sie den vollständigen EAG-Monitoringbericht 2022

Dr. Wolfgang Urbantschitsch, LL.M. und Prof. DI Dr. Alfons Haber, MBA, Vorstände der E-Control
Dr. Wolfgang Urbantschitsch, LL.M. und Prof. DI Dr. Alfons Haber, MBA, Vorstände der E-Control, Bild: E-Control/Anna Rauchenberger

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