Keine Investitionen, kein Heizungstausch ohne klare Rahmenbedingungen
Die Energiesparmesse zeigte, dass das Interesse am Heizungstausch weiterhin hoch ist. Aufgrund der fehlenden Förderungen werden allerdings keine Aufträge erteilt. Unsere Branche kann sich nach der langen Regierungsbildung keine Verzögerungen mehr leisten. Daher haben wir gemeinsam mit dem Österreichischen Biomasseverband einen dringenden Appell an die neue Bundesregierung gerichtet: Die Wirtschaft und die Menschen brauchen jetzt klare und verbindliche Förderkriterien und Förderbeträge. Soll diese Klarstellung erst in zwei oder drei Monaten erfolgen, so führt dies zu massiven wirtschaftlichen Folgen, es droht der Verlust vieler Arbeitsplätze und es bremst die Energie- und Wärmewende. Ohne verbindliche Zusagen wird es keine neuen Investitionen geben.
Unsere zentralen Forderungen sind:
- Unverzügliche Klarheit über die Fortsetzung der Förderung für den Tausch alter fossiler Heizungen gegen kosten- und energieeffiziente erneuerbare Heizsysteme.
- Zusage, dass die neue Förderung auch „rückwirkend“ für jeden Kunden, der jetzt den Kesseltausch beauftragt, in Anspruch genommen werden kann.
- Einfache und nachvollziehbare Förderkriterien, weniger Bürokratie und rasche Info über die konkrete Förderhöhe.
- Langfristige Ausgestaltung der Förderungen für Planungssicherheit und Kontinuität: Ein Stop-and-Go bei Förderprogrammen gefährdet die gesamte Branche und verzögert die Energie- und Wärmewende.
- Wirtschaftliche Stabilität: Tausende Arbeitsplätze in der Produktion, Installation und Wartung sind direkt von der Förderpolitik betroffen.
Weiters erfolgte durch den Verband eine Presseaussendung über die österreichische Nachrichtenagentur APA. Die Presse berichtete sehr zahlreich in ihren Medien und nahm auch in anderen Beiträgen Bezug zu unserem Appell an die Regierung.
Den vollständigen Text finden Sie auf unserer Verbandswebsite.